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Die Häuser der Hasenbergstraße

Eingestellt von

Walter Koch
Walter Koch
am 05.12.2008

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Ort

Hasenbergstr , 70176 Stuttgart

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JPG, 775 kB
Hiermit schicke ich Ihnen ein von mir aufgenommenes Bild, auf dem das weiße Haus Nr. 18 (3. Haus von rechts) gut zu erkennen ist. Es wurde 1870 als allererstes in der Reihe von dem damals bekannten Stuttgarter Papierfabrikanten Eugen Lemppenau erstellt; es steht heute m.W. unter Denkmalschutz. Die Nr. 18 erhielt das Haus, weil die Zählung der Grundstücke damals schon an der unteren Hasenbergsteige anfing.
Das Haus an der Ecke zur Reinsburgstraße hatte und hat die Nr. 12 (im Bild nicht zu sehen). Darin befand sich die Bäckerei Eckart, zu der die Hausfrauen noch ihr eigenes Gebäck auf Blechen zum Backen brachten. Es folgt das im Bild sichtbare Haus Nr. 14 (1. Haus von rechts) mit der Polsterei Münch und nach der nächsten Nr. 16 sind wir schon bei unserem Haus Lemppenau Nr. 18 angelangt. Die ganze Reihe blieb im Krieg ebenso verschont wie die gegenüber liegende Häuserzeile, bis auf das Eckhaus rechts an der Augustenstraße, bei dem der Luftdruck einer Bombe einen brennenden Ofen umwarf, der langsam das ganze Haus in Brand setzte.
An der anderen rechten Ecke der Augustenstraße kam die Farbenfabrik Siegle, dann die Städt. Handelsschule, die von den Bomben nur wenig abbekam und nachher einen der wenigen Säle anbieten konnte, die in Stuttgart unzerstört geblieben waren.
 

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